Da issa.

Mein Mann ist da. Wie unglaublich…… Heute ist der 1. Mai (!). Es ist knapp 3,5 Monate her, dass ich in Auckland gelandet bin. Nun ist mein Ben auch endlich da. Mein Schatz, meine Liebe. So richtig merkt man erst, wie sehr man jemanden vermisst hat, wenn man ihn dann endlich wieder sieht.

Wir haben die ersten (leider sehr verregneten Tage) damit verbracht, ihn von seinem Jetlag abzuhalten und sind direkt losgezogen und haben unglaublicherweise bereits ein Auto gekauft! Noch fahren wir mit unserer kleinen lilafarbenen Miet-Reisschuessel* durch die Gegend, aber in ca. 1 Woche wird unser Auto dann abholbereit sein. Standesgemäß ist es wie in Deutschland ein Mercedes. Nur ein anderes Modell. Alles zweitrangig – das Wichtigste ist, dass es uns von A nach B bringt UND wieder zurück. Und das wird es. 🙂

Wir haben tatsächlich auch am vergangenen Wochenende bereits ein paar open homes besucht und uns Hauser angeschaut. Da wir uns aber nicht bis über beide Ohren verschulden wollen, bevor wir hier überhaupt richtig Fuss gefasst haben, sieht eine Immobilie in Auckland – oder zumindest hier in St Heliers – recht unwahrscheinlich aus. Auch wenn uns ein Haus direkt weggepustet hat und wir es sofort genommen hätten. Wir wollen einfach nicht von Monster Kreditraten erwürgt werden. Die Banken hier sind recht großzügig mit der Vergabe von Krediten, was Teil des problematischen Immobilienmarktes hier ist. Nur weil man könnte, muss man es ja nicht machen. Vor allem nicht um jeden Preis – im wahrsten Sinne des Wortes.

So basteln wir uns die ersten Tage zurecht. Neben den ganzen to dos wie Handyvertrag, Steuernummer und Bankkonto haben wir aber auch bereits ein klitzekleines bisschen von der Stadt gesehen und vor allem am ersten gemeinsamen Abend auf unsere Reunion angestossen. Soviel Zeit muss sein.

Nun werden wir es wohl erstmal ein bisschen langsamer angehen lassen. So ein Jetlag ist nicht zu unterschätzen und auch die Tatsache, dass man sein Gehirn von links auf rechts zieht (andere Sprache sprechen, nicht von einem Auto überfahren werden, wenn man über die Strasse geht, neue Geraeusche, neues Klima, neue Menschen….) ist ganz schön anstrengend. Also: Eile mit Weile.

Das Gute ist, dass wir nicht zuuuu viel Zeitdruck haben und uns erstmal (ein-)finden können. Durch meinen „Vorsprung“ koennen wir ein wenig von meinen Erfahrungen profitieren und dann sortiert den Weg in die Zukunft antreten.

Jetzt scheint die Sonne auch wieder mit aller Kraft und auch wenn es jetzt herbstlich kühl geworden ist (16ºC), so hat man doch so viel Licht und Wärme, dass es einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Willkommen zu Hause, mein Schatz! xxx

 

 

 

 

 

*Ich muss das schreiben (für Johanna): Reisschüssel = Scheissrüssel 😀

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Eine Antwort auf „Da issa.

  1. Ich denk immer noch manchmal, dass Ihr gar nicht weg sein KÖNNT – alles Fake news sozusagen. Aber ich glaube, ihr beiden seid jetzt WIRKLICH und ZUSAMMEN in NZ. Good lord.
    Keep writing and be well!!

    Matthias

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