Sonntag.

Sonntag. Wunderschöner lieber Sonntag. Ich schlafe bis 10:00 Uhr! Oh Yes. So fängt der Tag gut an. 🙂

Die Sonne scheint nicht – noch nicht. Das wird sie bestimmt noch. „Morning Cloud“ nennt sich dieses Phänomen, das dafür sorgt, dass es morgens etwas zugezogen und dafür nachmittags um so schöner und sonniger ist.

Ich stehe auf und genieße den Blick in meine neue Küche. Hihi… Ich bin ganz schön stolz auf mich. Und auf meinen Muskelkater! Aus dem Bett zu kommen war gar nicht so leicht.

Heute habe ich nichts besonderes vor und lasse mich treiben. Vielleicht später mal zum Strand, mir ein Strandtuch im Village kaufen (ja, die Geschäfte haben hier auch Sonntags offen) und ein Buch lesen. UND Blogbeiträge schreiben. 🙂

Nachdem ich mich aber doch dazu durchgerungen habe ein bisschen Hausarbeit zu machen, Wäsche zu waschen und ein bisschen aufzuräumen, starte ich einen Spaziergang to Town. Auf dem Weg dahin höre ich Musik, die je näher ich komme, immer lauter wird. Ach ja! Heute ist irgendein Laufevent und das Ziel ist in St. Heliers. Als ich ankomme, stelle ich aber fest, dass der ganze Zinober schon wieder vorbei ist und bereits der Abbau begonnen hat. So entschließe ich mich, mir NUR das Strandtuch zu kaufen und dann den Rückzug ins traute Heim anzutreten – trotz Ende der Veranstaltung viiiieeeel zu viele Menschen am Strand.

Wieder zu Hause hänge ich die herrlich duftende Wäsche auf die Leine und bemerke dabei, dass vor meiner Eingangstür unglaublich viel Unkraut wächst. Hier wächst sowieso alles wie der Teufel. Ich fasse mir ein Herz und fange an Löwenzahn und anderes Gras und Gestrüpp aus dem Boden zu zupfen. Es geht ganz einfach und so komme ich schnell voran.

Um meine Eingangstür herum wächst ein weiches grünes (Un-)Kraut, dass eher wie eine Zierpflanze aussieht. Mit klitzekleinen rosafarbenen Blüten umgibt es den Türrahmen und ich kann mich nicht dazu durchringen, es zu entwurzeln. Ich stutze es hier und da ein wenig, lasse aber den Großteil stehen.

Normalerweise bin ich gar nicht so spießig und beschäftige mich nicht mit Unkraut-zupfen. Mag daran liegen, dass ich vorher auf einem Boot gelebt habe und nur begrenzt Topf-Gärtnern konnte. Doch hier wächst es einem buchstäblich über den Kopf, wenn man nichts dagegen tut. Aber wenn sich das Grün von seiner lieblichen Seite zeigt und mir kleine rosa Blüten schenkt, dann drücke ich mal ein Auge zu. Macht mich das zu einem Unkraut-Faschisten? Auweia….

 

 

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