Progress.

Nun ist es soweit. Die Visa liegen vor, sind in die Pässe gestempelt. Die ONEWAY-Flüge sind gebucht und für mich sind es nur noch 6 Wochen in Berlin.

 

6 Wochen.

 

Es gibt eine Million Dinge zu tun. Tausend Sachen zu organisieren, abzuschließen, voranzutreiben, zu kündigen und aufzusetzen. Wo fang ich an, wo höre ich auf? Listen über Listen zieren meinen Weg. Aber das muss wohl so und irgendwie tut es gut. Es tut gut zu wissen, was zu tun ist und wie die Reihenfolge sein wird.

Ich habe frei. Muss voraussichtlich bis zu meiner Abreise nicht mehr arbeiten. Was eine sehr große Erleichterung ist. Auch wenn ich manchmal denke, dass es verschwendete Zeit ist und man ja nochmal ein bisschen Geld verdienen könnte. Aber es tut so gut, sich auf alles was da kommt und vor allem auch gerade ist, vorzubereiten und konzentrieren zu können. Zeit nicht nur für die Orga, das Packen, das Aussortieren und Wegschmeißen zu haben, sondern auch für Freunde, Familie, für Ruhe und hier und da auch mal Langeweile.

Unser jetziges Zuhause wird gerade verkauft. Ein Neues wird noch nicht gekauft. Der Entschluss, erstmal anzukommen, sich einzuleben und umzuschauen steht fest. Das Geld zusammenhalten, einfinden, überlegen und erstmal das Land und die Kultur auf einen wirken lassen. Das ist der Plan. Ganz entspannt, ganz in Ruhe.

Es ist eisig kalt draußen, das Wasser um unser Wohnschiff ist zugefroren und knistert leise, wenn eine Welle es aufbricht. Die Oberfläche glitzert in der Sonne, die sich manchmal kraftvoll und orange leuchtend ihren Weg durch das nebelige Grau bahnt. Schwer vorzustellen, dass ich in 6 Wochen mitten im Sommer lande. Weihnachten rückt näher. Das letzte Weihnachtsfest im Winter. In Zukunft heißt es  Jandals und Togs anstatt Stiefel und Wintermantel. Momentan verbringe ich meine Tage am Kaminfeuer und lausche dem Knistern während ich meine zahlreichen Listen schreibe und Pläne schmiede.

Manchmal überkommt mich ein Anfall von „ich muss noch alles kaufen bevor ich Europa verlasse, könnte ja sein, dass es das in Neuseeland nicht gibt“. Was natürlich schwachsinnig ist. Und eigentlich freue ich mich drauf auch für die Dinge, die es vielleicht tatsächlich in der bekannten und gewohnten Form nicht geben sollte, Alternativen zu finden. Es gibt nichts spannenderes, als in einem fremden Land durch Supermärkte zu ziehen und neue Dinge zu entdecken.

Mein zukünftiges Büro liegt einen Steinwurf vom Meer entfernt. Ich kann morgens zu Fuß dorthin schlendern, freue mich schon auf den obligatorischen Flat White vom Café auf dem Weg, einen kurzen Abstecher zum Strand und die Sonne auf dem Weg. Life could be worse……

Dieser Text ist ein bisschen zerhackt und scheint keinen zusammenhängenden Gedanken darzustellen. Willkommen in meinem Kopf! Ständig hüpft mein Gehirn von hier nach da nach morgen zu gestern. Spannend, manchmal verwirrend und anstrengend, aber hauptsächlich schön. Am Ende wird es ja doch alles ganz anders als man denkt. 🙂

Genug von diesen sprunghaften Gedanken. Beim nächsten Mal dann wieder sortierter. Vielleicht.

xxx

 

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